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Berufsbild DIT (Digital Imaging Technician)

Vorbemerkung:


Die Digitalisierung einzelner aber auch des gesamten Prozesses in der Bildaufnahme bzw. Bildverarbeitung und die damit einhergehenden Veränderungen der Produktionsmittel bzw. -formen, haben einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Arbeit des Kinematografen. Gleichzeitig steigt der Druck auf alle Gewerke, immer schneller und effizienter zu produzieren.
Digitale Produktionsverfahren benötigen häufig einen zusätzlichen, entsprechend spezialisierten Mitarbeiter der Kameraabteilung, der neue zusätzliche Aufgaben übernimmt und das Team berät. Ziel ist unter anderem die Einhaltung der Guidelines für die Sicherheit digital aufgezeichneter Produktionen von DFG und VTFF (siehe: http://vtff.de/qualitaet)
 
Der DIT ist ein eigenständiger, spezialisierter Techniker und Berater der Filmcrew. Er unterstützt das Kamerateam in seiner technisch-kreativen Arbeit mit der elektronischen Kamera.
Er arbeitet sowohl in der Vorbereitung als auch während der Drehzeit und fungiert als Bindeglied zwischen der Nachbearbeitung und dem Drehort. Zusammen mit dem Kinematografen und der Postproduktion obliegt ihm die Erstellung und Kontrolle geeigneter Arbeitsabläufe.
Er kann ggf. auch schon am Drehort eine vorläufige technische Qualitätskontrolle der Aufnahmen vornehmen, Originaldaten der Kamera sichern bzw. sichten und diese ggf. weiterverarbeiten. Er ersetzt nicht die technische Endkontrolle des Bildmaterials in der Postproduktion, trägt jedoch in hohem Maße zur Produktionssicherheit bei.


 
 

Aufgaben des Digital Imaging Technician:


Sein Aufgabenbereich ist die organisatorische, technische und beratende Mitarbeit bei der Herstellung von Film-, Fernseh- und Videoproduktionen.
Ein Digital Imaging Technician verfügt über:


Tätigkeitsbereich des Digital Imaging Technician:


Aufgegliedert nach Produktionsphasen Vorbereitung, Drehzeit und Nachbereitung umfasst er:

Vorbereitung:

Drehzeit:

Nachbearbeitung/Nachbereitung:

 

BVK im Juli 2012