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GVR Kino des BVK wird genutzt

BVK, 20.10.2016

Ihr Lieben,

die im März 2013 in Kraft getretene GVR Kino (Gemeinsame Vergütungsregel Kinofilm) des BVK, welche mit der bedeutendsten deutschen Kinofilmproduktion CONSTANTIN Film Produktion GmbH abgeschlossen wurde, ist mittlerweile in zahlreiche Verträge mit DoP (auch solchen, die nicht Mitglied im BVK sind - warum auch immer...) implementiert worden. Dabei handelt es sich vielfach auch um solche Produktionsfirmen, die nicht der CONSTANTIN-Gruppe angehören, was besonders erfreulich ist, da sich hier die u.a. vom namhaften Urheberrechtler Prof. Dr. Schwarz betonte Wirkung der GVR über die eigentlichen Vertragspartner hinaus bewahrheitet - im Sinne einer für die ganze Branche anzunehmenden "unwiderleglichen Vermutung der Angemessenheit".

Anhand der Verträge werden DoP-Kollegen an den zukünftig evtl. entstehenden Erträgen nach den Modalitäten der GVR des BVK mit der Constantin Film beteiligt. Das kann im Extremfall/Einzelfall sehr viel Geld sein.

Wie immer gilt: Wer Beratung in diesen Fragen wünscht, wendet sich zunächst an die Geschäftsführung des BVK. Hier gibt es individuellen Rat und Begleitung - auch und gerade in Untiefen oder Zweifelssituationen - und ggf. die Vermittlung zu urheberrechtlicher anwaltlicher Beratung (der dann individuell zu vergüten ist).

Weiterführende Informationen über die GVR des BVK und wie diese in Verträge implementiert werden können, gibt es hier in einer Zusammenfassung.

Herzlich
Michael Neubauer



CANON: VIRTUELLE TRADESHOW

BVK , 16.09.2020



Save the dates !

Canon Vision am 24.09.2020
Dealer Webinar am 29.09.2020

Digitale Vorstellung einer neuen Canon Cinema Kamera in der virtuellen Trade Show rund um das professionelle Filmbusiness


Am Donnerstag, dem 24.09.2020, ab 14:00Uhr wird Canon die Details einer neuen Cinema Kamera im Rahmen des virtuellen Events „Canon Vision“ enthüllen, das am 24. und 25. September online stattfindet:


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+++ Vielfältige Informationen bzgl. der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion +++

BVK , 26.08.2020

(wird laufend aktualisiert)

Wir haben für Euch unter SERVICE einen speziellen Bereich zum Umgang mit der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion eingerichtet. Dort findet Ihr vielfältige Informationen, die weiterhin laufend aktualisiert werden.
Bitte informiert Euch zunächst hier, bevor Ihr individuelle Anfragen an die Geschäftsstelle richtet.

Direkter Link ►


Die Zukunft des dokumentarischen Arbeitens - Regionalgruppe Ost der AG DOK gegründet

Markus Stoffel , 22.09.2020


© Foto: AG Dok OST/dok2media/Alexej Hermann


© Foto: AG Dok OST/dok2media/Alexej Hermann


Nancy Brandt und Christian H. Schulz (Sprecher der AG DOK Regionalgruppe Ost); links: Dr. Ulrich Brochhagen (MDR)
© Foto: AG Dok OST/dok2media/Alexej Hermann


Zum 40. Jubiläum der AG DOK fand am 19.09.2020 im Graben der Moritzburg in Halle/S. die zentrale Veranstaltung der bundesweiten LetsDok-Reihe statt. Ein schöner Rahmen zur Gründung der Regionalgruppe Ost, dem Infektionsschutz entsprechend an der frischen Luft und mit nötigem Sitzabstand. Damit wird künftig dieser Verband endlich auch in Mitteldeutschland einen Ankerpunkt haben. Zu Sprechern der Region wurden Nancy Brandt und Christian H. Schulz gewählt.

Der BVK, seit drei Jahren an diesem Filmstandort sichtbar und tätig, war zu der Veranstaltung als Gast eingeladen worden. Markus Stoffel, Mitglied des Vorstands und Organisator der regionalen Aktivitäten, sprach in seinem Redebeitrag über die Zukunft dokumentarischer Filmarbeit in Mitteldeutschland. Weitere Teilnehmer der Diskussionsrunde waren u.a. Thomas Frickel (langjähriger Vorstand der AG DOK), Dr. Ulrich Brochhagen (MDR, Geschichte und Dokumentationen), Annegret Richter (AG Animationsfilm), Holm Taddiken (Mitteldeutscher Produzentenverband MFFV) sowie als Vertreterin der Landesregierung Dr. Henrike Franz.

Nach einem Abend voller guter Gespräche und interessanter Kurzfilme stand fest: der dokumentarische Film hat in Mitteldeutschland viele Gesichter und Führsprecher, doch gibt es noch zahlreichen Verbesserungsbedarf bei den Rahmenbedingungen für Produzenten und Filmschaffende. Die Abhängigkeit vom MDR ist groß und die Unterstützung der mitteldeutschen Filmwirtschaft hängt von drei Landesregierungen und deren Prioritäten ab. Viel Lob gab es hingegen für die vielfältigen Förderangebote der MDM.

In Mitteldeutschland wollen AG DOK und BVK im Dialog bleiben, um regionale Herausforderungen möglichst gemeinsam anzugehen.

Link: Redebeitrag von Markus Stoffel BVK



Panasonic LUMIX Hands-on bei Teltec und Video Data

BVK , 17.09.2020



Teltec und Video Data bieten die Möglichkeit in einem exklusiven Hands-on-Termin* die aktuelle Panasonic LUMIX-Serie kennenzulernen – darunter auch die brandneue Panasonic LUMIX S5. Neben den LUMIX-Kameras stehen diverse Optiken von Panasonic und zu den Kameras passendes SmallRig-Zubehör zum Testen zur Verfügung. Begleitet werden die Einzeltermine vom Panasonic-Team, das vor Ort für jegliche Fragen zur Verfügung steht und sich auf einen regen Austausch mit Besuchern freut.

Produkte vor Ort:
o LUMIX S5
o LUMIX S1 / S1H / S1R
o LUMIX GH5 / G9
o SmallRig Video & Photo Kits

Standorte und Termine:


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Lehrgang Qualifizierung Teamkoordinator/in nach BVFK-Standard

BVK , 17.09.2020



Qualifizierung Teamkoordinator/in nach BVFK-Standard*
BVFK-Lehrgang zur Erlangung der erforderlichen Fachkunde für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei Fernsehteams


Der BVFK führt nach der pandemiebedingten Zwangspause wieder erste Veranstaltungen durch. Los geht es mit einer Qualifizierung von Teamkoordinatoren/innen in Frankfurt/Main.

Im Fokus des Termins wird eine Hygieneschulung für die Arbeit von Dreh-Teams unter Corona-Bedingungen, speziell für Teamkoordinatoren/innen, stehen.

Die Qualifizierung findet wie folgt statt:
Mittwoch, 14. Oktober 2020, von 11 bis 18 Uhr,

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EnergaCamerimage Plakat erschienen

BVK , 17.09.2020



Das Plakat für das diesjährige EnergaCamerimage Festival in Torun/Polen ist erschienen. Auf der Webseite des Festivals wurde dazu folgendes veröffentlicht:

The author of the poster for this year’s edition of EnergaCAMERIMAGE is Patryk Hardziej, Tri-City-based multidisciplinary illustrator, graphic designer and researcher. He is a lecturer at the Academy of Fine Arts in Gdańsk and founder of the Art of Design courses and Karol Śliwka Foundation. Patryk has worked with such brands and institution as: Amnesty International, British Airways, BMW, Costa Coffee or Pepsi.

The centerpiece of the poster is the astrolabe, the most intricate device used in Copernican times to describe the unknown universe. It provides clear association with the city of Toruń, the birthplace of the festival. The eye locked in its center embodies the essence and uniqueness of EnergaCAMERIMAGE – the festival’s universe revolving around visual sensitivity magnified by acute perception and the sense of seeing. The metaphor goes deeper – the intentional use of a tool allows its holder to measure what is new, significant and previously undiscovered. The festival is a meeting place for a community that sees the worlds created by the painters of light, who make conscious use of technological advances, as sources of inspiration, wisdom and truth, but also of pure energy and entertainment.


ARRIGRUPPE ERÖFFNET WEITEREN STANDORT

BVK , 10.09.2020


ARRI zieht in InnZeit-Liegenschaft auf dem Gelände von „Dahoam im Inntal“


(Brannenburg/Oberbayern, September 2020)
Innovativ, inspirierend und immer am Zeitgeist – mit dem Verkauf der Liegenschaft in der Flintsbacher Straße 1–5, im Südosten des Mehrgenerationenquartiers „Dahoam im Inntal“ in Brannenburg, an die ARRI AG hat die InnZeit GmbH & Co. KG einen Nachfolger für den Standort gefunden, der sich durch dieselben Attribute auszeichnet wie die eigenständige Projektgesellschaft. Voraussichtlich ab Oktober 2020 übernimmt das weltweit agierende Filmtechnikunternehmen das Bürogebäude mit mehr als 3.300 m² Nutzfläche, die über 5.000 m² umfassende Logistikhalle und das Parkhaus mit mehr als 140 PKW-Stellplätzen. Dabei sind alle Gebäudeteile durch überdachte Verbindungsbauten witterungsunabhängig erreichbar. Zuletzt war in dem Quartier am Fuße des Wendelsteins, welches zentral und gut erreichbar zwischen den Städten Rosenheim, München, Salzburg und Innsbruck liegt, die Escape Clothing GmbH TIMEZONE ansässig.

Die aus den Geschäftsbereichen Camera Systems, Lighting, Media und Rental bestehende ARRI-Gruppe wurde 1917 in München gegründet, wo sich noch heute der Hauptsitz befindet. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 1.400 Mitarbeiter und hat weitere Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. Das Inntal ist ARRI nicht fremd. Bereits in den 40er- und 50er-Jahren fand in Brannenburg (Schwarzlack) vorübergehend die Produktion statt. Seitdem hat sich die Gegend weiterentwickelt und ARRI sichert sich im Ortsteil Sägmühle jetzt einen Standort, der nur 20 Fahrminuten vom ARRI-Lighting-Werk in Stephanskirchen entfernt ist. Der Gebäudekomplex in Brannenburg soll als zusätzlicher Standort für das Licht-Geschäft dienen. „Der Geschäftsbereich Lighting hat sich zu einer wichtigen Säule von ARRI entwickelt, die wir mit dieser Investition weiter ausbauen wollen. Wir freuen uns sehr über die für uns ideale Liegenschaft in Brannenburg. Damit schließt sich der Kreis“, betont ARRI-Vorstand Markus Zeiler.

„Das Quartier verfügt über erstklassige infrastrukturelle Voraussetzungen, gerade für Unternehmen und deren Beschäftigte“, erklärt Rupert Voß, Geschäftsführer der InnZeit GmbH & Co. KG. Doch es ist weitaus mehr, was „Dahoam im Inntal“ und ARRI symbiotisch miteinander verbindet. Denn die Vision von Investor Wolfgang Endler ist es seit jeher, mit „Dahoam im Inntal“ einen Ort zu schaffen, an dem Raum für Innovation vorhanden ist und neue Dinge entstehen können. „Wir wollen den Bewohnern hier ein echtes Zuhause bieten, in dem sie sich erfüllt fühlen und ihre innere Heimat finden“, so der Unternehmer. Seine Auffassung sei es daher, Innovation nicht zu suchen, sondern zu finden. Diesen Ansatz verfolgt auch ARRI. Dabei ermöglichen gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die notwendige Prozessautomation dem Unternehmen, an seinen traditionellen Standorten zu produzieren und die Produkte in Deutschland herzustellen.


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"Unlimited Hope" Fritz Bauer & Raphael Lemkin Menschenrechts-Filmpreis

BVK , 26.08.2020

Die BUXUS STIFTUNG (Bochum) und das Berg Institute (Madrid) geben aus Anlass des Starts ihrer gemeinsamen Buchreihe „Literatur und Menschenrechte“ bekannt, dass im Dezember 2021 erstmals der Fritz Bauer & Raphael Lemkin Menschenrechts-Filmpreis „Unlimited Hope/ Unbegrenzte Hoffnung“ vergeben wird.

Der mit Blick auf die außergewöhnlichen Biografien der Juristen Fritz Bauer und Raphael Lemkin ausgelobte Preis bringt das Anliegen der beiden Einrichtungen zum Ausdruck. Im Geiste Lemkins, der den Begriff Genozid prägte und die UN-Konvention gegen Völkermord ins Leben rief, und Bauers, der Auschwitz und die NS-Justiz vor Gericht brachte, geht es um die aktuelle Bestärkung des Engagements für Menschenrechte. Bauers und Lemkins Handeln zeugen von außergewöhnlichem Mut. Der Filmpreis würdigt ihren aufopferungsvollen Widerstand, indem er Filme auszeichnet, die sich in herausragender Weise für Menschenrechte, Demokratie und Dialog einsetzen.

Die Filme erzählen Geschichten vom Überleben und Widerstand. Geschichten von Menschen, die Genozid, Krieg und soziale Ungerechtigkeit überlebt haben. Sie erforschen das Schicksal der Überlebenden und ihrer Angehörigen nicht nur dokumentarisch, sondern erzählen es künstlerisch und emotional weiter.

Die Jury des Human Rights Film Award 2021 besteht aus der Journalistin und Autorin Karina Sainz-Borgo aus Venezuela, dem spanische Regisseur Gabe Ibáñez, dessen Science-Fiction-Film Autómata mit Antonio Banderas in der Hauptrolle 2014 in der offiziellen Sektion des Filmfestivals von San Sebastian uraufgeführt wurde. Dazu kommen die Filmemacher Pamela Yates und Paco de Onis aus New York, deren Produktion Witness to War mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und die mit weiteren Dokumentarfilmen wie 500 YEARS, Granito: How to Nail a Dictator und State of Fear für große internationale Beachtung sorgten. Aus Deutschland sind die Dokumentarfilmerin Gabriele Wengler, die für ihre historischen TV-Dokumentationen wie den Arte-Dreiteiler über Karl den Großen bekannt ist und der Filmemacher, Fotograf und Hochschullehrer Franz Birkner BVK (Hochschule für angewandte Wissenschaften München) vertreten.

- Zum Wettbewerb können Kino-, Fernseh- und Filmproduktionen von professionell arbeitenden Regisseur*innen, Autor*innen und von nicht-kommerziell tätigen Filmemacher*innen eingereicht werden.
- Die Fachjury von „Unlimited Hope“ vergibt den Preis alle zwei Jahre.

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Kritische Fragen zur Filmförderung an BKM Grütters

BVK , 19.08.2020

Nachdem der Prozess zur Novellierung des Filmfördergesetzes (FFG) bereits weit fortgeschritten war, hat ihn die Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) mit Verweis auf Corona nun verschoben. Stattdessen soll das bestehende Gesetz mit minimalen Korrekturen bestehen bleiben.

Der VDFK (Verband der deutschen Filmkritik e.V.) hat sich mit sechs weiteren Verbänden und Initiativen zusammengetan und richtet die durch diesen Umstand aufgeworfenen dringenden Fragen an die BKM, verbunden mit einer Einladung zum Dialog. Der BVK veröffentlicht an dieser Stelle den Fragekatalog des VDFK unverändert:

1. Wie ist die BKM zu der Auffassung gekommen, dass in unsicheren Zeiten ein veraltetes FFG die Filmbranche für die Zukunft besser rüstet als ein im Zeichen der Unsicherheit novelliertes?

2. Warum glaubt die BKM, dass in zwei Jahren verlässliche Grundlagen für eine Prognose zur Entwicklung des Kinomarkts bestehen? Fürchtet die BKM nicht, dass ein Großteil der Akteure dann bereits zum Opfer der Krise geworden ist?

3. Wie lange plant die BKM, den grundlegenden Umbau der Filmförderung noch aufzuschieben?


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Deutscher Kulturrat legt Forderungskatalog zur Geschlechtergerechtigkeit vor

BVK , 13.08.2020


Der Deutsche Kulturrat hat in einer Pressemitteilung einen Forderungskatalog zur Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien aufgestellt.
Die PM kann unter folgendem Link abgerufen werden: Deutscher Kulturrat - Forderungskatalog Geschlechtergerechtigkeit

#RausAusDerKrise: Breites Bündnis kämpft für Ausfallfonds

BVK , 13.08.2020


Möglich mögen sie - wenngleich mit Einschränkungen - wieder sein, doch in vielen Fällen ist diese Möglichkeit eine eher theoretische. Die Rede ist von Dreharbeiten in Corona-Zeiten. Denn deren (Wieder-)Aufnahme ist mit erheblichen Risiken verbunden, wie es schon die jüngsten, beunruhigenden Schlagzeilen über ansteigende Fallzahlen signalisieren. Denn (erneute) Unterbrechungen oder Abbrüche sind eine allzu reale Gefahr, die damit verbundenen potenziellen Folgen wären für viele Produktionsunternehmen kaum oder nicht tragbar.

Auf Initiative der Deutschen Akademie für Fernsehen, des Verbands Deutscher Drehbuchautoren und des Bundesverbands Regie appellieren nun 39 Verbände und Organisationen der Film- und Fernsehbranche gemeinsam an die Politik auf Landesebene, die Sender und SVOD-Anbieter, in der Frage der Finanzierung eines Ausfallfonds für pandemiebedingte Schäden bei TV-Produktionen endlich eine pragmatische und für alle Parteien wirtschaftlich tragfähige Lösung zu finden. Denn, so die Verbände: "Die Zeit drängt!"

Insgesammt 39 Verbände von Filmschaffenden, darunter auch der BVK und die VRFF Freie tragen diesen Appell mit.

IRT - Institut für Rundfunktechnik wird aufgelöst

BVK , 06.08.2020


Das Institut für Rundfunktechnik GmbH (IRT) ist das Forschungsinstitut aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD / ZDF / DRadio), Österreichs (ORF) und der Schweiz (SRG SSR) mit Sitz auf dem BR-Fernsehgelände in München-Freimann. Das IRT verfolgt gemeinnützige Zwecke und dient der Förderung des europäischen Rundfunkwesens und der europäischen Rundfunktechnik.

Sämtliche Gesellschafter erklärten 2020, ihren Gesellschaftervertrag mit dem IRT zum 31. Dezember 2020 kündigen zu wollen. Damit wird das IRT geschlossen.

Das Institut betreibt Forschung auf dem Gebiet der Technik von Hörfunk, Fernsehen und Internet. Es verbesserte bestehende Systemlösungen für die Produktion und die Verbreitung von Rundfunkdiensten, entwickelt und beurteilt neue Technologien und begleitet deren Umsetzung in die Praxis. Das IRT vertritt die Interessen des Rundfunks durch seine Mitarbeit in verschiedenen internationalen Gremien wie z. B. EBU, ITU, DVB, WorldDAB etc.

Eine Aufstellung der jährlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten findet sich in den Jahresberichten des Instituts.

Das Institut ist Herausgeber der Technischen Richtlinien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.


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Canon stellt die EOS R5 und die EOS R6 vor

BVK , 10.07.2020



Mit der neuen EOS R5 und EOS R6 stellte Canon während einer online-Produktpräsentation am 09.07.2020 zwei spiegellose Vollformatkameras vor, die das EOS R System mit dem zukunftssicheren RF Bajonett ergänzen.

Die EOS R5 hat den Profi im Blick und liefert Fotos mit 45 Megapixeln bei bis zu 20 Bildern pro Sekunde. Sie ist die erste spiegellose Vollformatkamera, die 8K-RAW-Videos mit bis zu 29,97 Bildern pro Sekunde und in 4K mit bis zu 120p intern aufzeichnen kann.

Die EOS R6 richtet sich an ambitionierte Fotografen, die auf ein spiegelloses System umstellen möchten und nach mehr Möglichkeiten suchen. Sie bietet 20,1-Megapixel-Fotos mit 20 Bildern pro Sekunde, 4K-Videos mit bis zu 60p und Full HD mit bis zu 120p.

Die vollständige Pressemitteilung unseres Fördermitglieds mit ausführlichen technischen Details findet Ihr hier.

Symposium in Mannheim fällt aus wegen Corona

BVK , 09.07.2020

Erstmalig nach 34 Jahren kann in diesem Jahr kein Film Symposium im Cinema Quadrat in Mannheim veranstaltet werden.

Kein filmkundliches Symposium im Corona-Jahr 2020


Wie immer hatten wir zu Beginn dieses Jahres begonnen, für den Oktober 2020 das alljährliche Symposium zu planen, und uns für das Thema „Filmtricks und Special Effects über 125 Jahre Filmgeschichte“ entschieden.
Nun haben wir einsehen müssen, dass zum ersten Mal nach 34 Jahren das Symposium nicht stattfinden kann, weil es – Corona-bedingt – nicht in geeigneter Form zu realisieren wäre.
Charakteristisch für die Cinema Quadrat-Symposien in Mannheim sind ja die Vorträge zu den gezeigten Filmen, die Diskussionsrunden unter Beteiligung der Zuschauer und die lebhaften Gespräche im Foyer und bei den Empfängen. Das unterscheidet unsere Symposien von Filmfestivals, bei denen die Vorstellung neuer Filme im Vordergrund steht. Genau aus diesem Grund ist eine Online-Veranstaltung, wie sie bei einigen Filmfestivals praktiziert wird, für uns auch keine Alternative.
Den Innenhof unseres neuen Kinos könnten wir nur mit Schönwettergarantie miteinbeziehen – unwahrscheinlich für Mitte Oktober. Und bei einem Abstandsgebot von 1,50 m kann der schöne größere Kinosaal von Cinema Quadrat mit 110 Sitzen auch nur mit maximal 25 – 30 Zuschauern gefüllt werden, weil jede zweite Reihe freibleiben muss und in den anderen Reihen jeweils zwei Plätze zwischen den besetzten Plätzen freigehalten werden müssen. Dialoge im Foyer auf Distanz wären im übrigen wohl ebenso trübselig wie Empfänge auf Distanz, die nach den geltenden Maßgaben der aktuellen Coronaverordnung des Landes für uns ohnehin undurchführbar sind.
Ganz abgesehen von einer möglicherweise im Herbst zu erwartenden „zweiten Corona-Welle“ sind die heute bereits absehbaren Einschränkungen daher zu gravierend, um unser traditionell lebhaftes und anspruchsvolles Symposium abhalten zu können.
So haben wir daher in einer Gremiensitzung Ende Juni einstimmig, aber schweren Herzens beschlossen, dass es 2020 kein Symposium im Cinema Quadrat geben wird. Doch wir sind zuversichtlich, dass die Pandemie überwunden wird und wir im Oktober 2021 das 35. Symposium veranstalten können! Das Thema dieses Symposiumswochenendes wollen wir dabei bewusst offenlassen.

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Ein nachdenkliches Statement

BVK , 09.07.2020

Ein nachdenkliches Statement zur Situation unserer Industrie von Marc Galerne, K 5600 (Fördermitglied des BVK)

Unabwendbarkeit - gibt es die wirklich?

Wenn es ein Gefühl gibt, das die aktuelle Pandemie kennzeichnet, dann ist es das der Hilflosigkeit. Es ist unsere Hilflosigkeit als Individuen in einer einzigartigen Situation, aber auch die von Politikern, von Wissenschaftlern und ganz allgemein auch von diejenigen, von denen wir (als Branche) abhängig sind. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit schmeckt allerdings nach Deja Vu.

Jedenfalls erleben wir Hersteller und Vertreiber unverzichtbarer Filmausrüstung, hilflos eine Verschlechterung des Marktes mit immer geringeren Margen. Sie wirkt sich auf unsere Kapazitäten aus, in den Lagerbestand zu investieren oder Innovationen zu entwickeln und auch auf unsere Fähigkeit, unseren Job so zu machen, wie wir das sollten. Wir sind ohnmächtig, weil der Mangel an Investitionen und die Defizite bei der Erneuerung der Ausrüstung bei den Anbietern/ Dienstleistern das Ergebnis von „Deals“ mit den Produktionen ist, die in ihren Ergebnissen weit unter dem Normalwert/ den üblichen/ angemessenen Werten liegen. Während der Umsatz von Studios und Filmteams/ Dienstleistern für Dreharbeiten zwischen 2009 und 2018 um 18% stieg, ging der Umsatz von Ausrüstungsproduzenten/-Lieferanten um 83% zurück (CNC-Zahlen, Seite 210 des CNC-Berichts 2019). Laut FICAM gingen die Investitionen in die technische Industrie zwischen 2008 und 2018 um 23,5% zurück. Soweit die Erklärung der Zusammenhänge.

Laut CNC (Seite 101) verringerte sich der Anteil der Budgets für die Technik am den Filmbudgets über die Jahre um 15,5%: von durchschnittlich 109,8 Mio. EUR (gemittelt von 2010 bis 2018) auf 92,7 Mio. EUR in 2019. Tatsächlich hätte es aber eine gegenläufige Tendenz geben müssen: Die rasche Überalterung der Digitalkameras und das sich Durchsetzen (zunehmend ausgefeilter) elektronischer Beleuchtungstechnik sollte eigentlich progressive und regelmäßige Erhöhungen bei technischen Budgets der Produktionen rechtfertigen. Der Knackpunkt ist, dass es die Produzenten sehr gut verstehen, ihre Probleme in den Vordergrund zu rücken und dabei auch einen ungesunden Preiswettbewerb befeuern. Dafür sind alle Vorwände gut – mal sind es die Jahre der französischen Präsidentschaftswahlen, mal der Krieg im Irak, mal der 11. Septem­ber, die Streiks oder die Einstellung der Werbung auf öffentlichen Kanälen. Zweifellos wird auch das Argument der „Gesundheitskrise“ bei den Verhandlungen mit Vermietern und auch mit Filmteams eine enorme Rolle spielen.


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ZEISS - Neue lichtstarke Vollformat-Festbrennweiten

BVK , 02.07.2020

Eine Pressemitteilung unseres Fördermitgliedes Carl Zeiss AG


Neue lichtstarke Vollformat-Festbrennweiten erweitern die High-End-Filmobjektivreihe ZEISS Supreme Prime
ZEISS präsentiert drei weitere Brennweiten


Oberkochen, 1. Juli 2020

Drei neue lichtstarke Vollformat-Festbrennweiten – 18 mm T1.5, 40 mm T1.5 und 200 mm T2.2 – erweitern die High-End-Filmobjektivreihe ZEISS Supreme Prime. Mit der neuen 40 Millimeter Festbrennweite mit maximaler Blendenöffnung von T 1.5 erweitert ZEISS die Objektivfamilie um ein weiteres Mitglied auf nun insgesamt 14 Brennweiten. „Mit dem 40 Millimeter Objektiv präsentieren wir ein Überraschungsmitglied in der ZEISS Supreme Prime Familie,“ sagt Christophe Casenave, bei ZEISS für Cinema Products zuständig. „Seit der Vorstellung der Objektive sind wir in engem Austausch mit Kunden weltweit und arbeiten stetig weiter an der Entwicklung dieser Familie. Mit dem neuen Objektiv können wir flexibel auf den Wunsch unserer Kunden reagieren, die Lücke zwischen der 35 und 50 Millimeter Brennweite zu schließen.“ Die Objektivfamilie besteht damit aus 14 Festbrennweiten zwischen 15 und 200 Millimetern mit maximaler Blendenöffnung von T 1.5 bis T 2.2. Elf der 14 Objektive verfügen über einen schnellen T-Stop von T1.5. Die Objektivfamilie ist für höchste Qualität, ihr geringes Gewicht und einen vielseitigen Bildlook bekannt. Die neuen Objektive sind ab sofort bestellbar und werden ab September ausgeliefert.
Ein Demovideo der ZEISS Supreme Prime Brennweiten von 18 bis 200 Millimeter im Vergleich finden Sie hier. Einen Vergleich der Objektive hinsichtlich Perspektive, Fokus und Bokeh finden Sie hier.


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EnergaCAMERIMAGE 2020

BVK , 24.03.2020




Dear Festival Goers,

The preparations for EnergaCAMERIMAGE 2020 are underway. As the COVID-19 situation evolves, we are working remotely but according to plan. Hoping all of you out there stay safe and healthy, and hoping we can all meet in Torun in November, we are announcing the call for entries and launching the official selection.

The 28th edition of EnergaCAMERIMAGE is scheduled to take place 14-21 November in Torun, Poland and all filmmakers, producers and distributors are invited to submit feature films, documentaries, music videos, TV pilots and student etudes for the festival's consideration.

In addition to the numerous out-of-competition festival sections, there will be a number of competitions included in the program. We now accept submissions for the following:


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Neuer Personengruppenschlüssel in der Sozialversicherung ab 01.01.2020

Martin Bethge , 27.12.2019

Eine wichtige Information für all diejenigen Kollegen, die überwiegend längerfristige bei Serien oder Spiel- und Fernsehfilmen tätig sind (PGRS 101) und die eventuelle Freiräume dazwischen mit kurzen Engagements in der Werbung oder tageweisen Zusatz füllen.



Bisher wurden diese kurzen Beschäftigungen als unständig Beschäftigter in der Sozialversicherung gewertet (PGRS 118), mit dem Nachteil, daß keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt wurden (BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigte sind in der Arbeitslosenversicherung beitragsfrei) und man demzufolge diese Tage nicht angerechnet bekam.



Dieser Nachteil soll nun durch die neueingeführte Gruppe der NICHT BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigten (PGRS 117) beseitigt werden. In dieser Eingruppierung kann man kurze Beschäftigungen versicherungspflichtig auch in der Arbeitslosenversicherung leisten und damit die Tage für Anspruch auf Arbeitslosengeld erhöhen



Nach welchen Kriterien die neue Gruppe beurteilt wird und wie das genaue Procedere für die jeweilige Lohnbuchhaltung und die Krankenkasse ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht verbindlich sagen, ist aber sicher durch den einzelnen Versicherten bei seiner zuständigen Krankenkasse abzufragen.





Korrekte Erfassung der Arbeitszeit wird obligatorisch!

BVK , 15.05.2019

Der Europäische Gerichtshof hat am 14. Mai 2019 entschieden, dass in allen Mitgliedsstaaten der EU die korrekte Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten durch entsprechende Anpassung des nationalen Rechts gewährleistet werden muss. Auch für die deutsche Praxis werden sich Änderungen ergeben.

Wir kennen aus unserer Branche (freie Filmwirtschaft) verschiedene Beispiele der Umgehung einheitlicher und umfassender Dokumentation von Arbeitszeit - etwa was Fahr-/Shuttlezeiten, Vorbereitungszeiten, Arbeitszeit nach Drehende (wie weitere Motivbesichtigung oder Regiebesprechung, etc.) oder Abwicklungszeiten angeht. Derartige Arbeitszeiten werden weder systematisch und genau erfasst, noch zeitgenau vergütet. Zweifellos muss für derartige Zeiten ein praktikables und nachvollziehbares Mess-System entwickelt werden - inakzeptabel ist eine willkürliche Vergütung oder Nicht-Vergütung nach Gutsfrauenart.

Wir alle wissen: bei Film & TV gibt es regelmäßig mehrere abweichende Zeitnachweise. Was Filmschaffende in die Stundenzettel eintragen, wird häufig produktions-seitig und anders erfasst bzw. abgerechnet. Auch die Verschiebung arbeitszeitrechtlich unhaltbarer tatsächlicher Zeiten, um sie "passend" zu machen, kommt vor.
Darüberhinaus wird im Falle von Unfällen im Einzelfall nochmals "nachkorrigiert", um bösen Folgen von überlangen Arbeitszeiten aus dem Weg zu gehen. Kurzum: die Zeiten werden manipuliert, wie man es gerade braucht. Diese Praxis sollte nach dem Urteil des EuGH und dessen Umsetzung in nationales Recht deutlich schwieriger werden.

Der BVK begrüßt die Verpflichtung zu objektiver Zeiterfassung und konsequenter Vergütung gearbeiteter Zeiten, egal ob am Set, in der Vorbereitung, in der Abwicklung oder Postproduktion. Es kann nicht angehen, dass Filmschaffende für Drehzeiten möglichst flach und pauschal vergütet werden sollen, man aber weitere projektwichtige, individuelle Zusatzarbeiten als Dreingabe gratis erwartet.

Nachfolgend zwei Links zum EuGH-Urteil:

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BVK-Empfehlung wg. Datenerhebung und -speicherung: Vertragsergänzung Kinematografie & Standfotografie

BVK , 28.03.2019

Aufgrund der schärferen rechtlichen Bewertung von Datenerhebung/Datenspeicherung auch im audiovisuellen Bereich, empfiehlt der BVK allen DoP, Kameramännern und -frauen, Operator/Steadicam-OP, aber auch Standfotograf*inn*en sich über eine Vertragsklausel rechtlich abzusichern. Hier ist eine Empfehlung.

A1 - Bescheinigung nach dem Entsendegesetz

BVK , 11.03.2019

Seit einiger Zeit wird im EU-Ausland verstärkt kontrolliert, ob Menschen, die im Ausland arbeiten, die sogenannte A1 Bescheinigung vorweisen können. Diese Bescheinigung weist nach, dass die betreffende Person in ihrem Heimatland sozialversichert ist. Sollte die Person die Bescheinigung nicht nachweisen können, drohen saftige Strafen oder gar sofortige Ausweisung. Die Pflicht für diese Bescheinigung gibt es bereits seit 2010, es wurde aber bisher garnicht oder kaum kontrolliert.



"Entsendung: Doppelte Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen vermeiden



Das Entsendeformular A1 bescheinigt, welches Sozialsystem für einen Versicherten zuständig ist. So wird vermieden, dass bei einer Entsendung Sozialversicherungsbeiträge gleichzeitig in zwei EU-Staaten fällig werden. Das Dokument ist wichtig für Entsendete und Selbständige, die nur eine kurze Zeit im EU-Ausland arbeiten. Selbst bei kurzen Dienstreisen ins Ausland ist die Entsendebescheinigung A1 erforderlich..."
(Merkblatt Krankenkassen Deutschland)



Seit 01.01.2019 ist die elektronische Beantragung verpflichtend und muss vom Arbeitgeber bzw. vom Selbständigen (i.S. der sog. "Selbstentsendung") rechtzeitig beantragt werden.



Seit dem 1. Juli 2019 ist eine wichtige Übergangsfrist entfallen: Arbeitgeber können A1-Bescheinigungen jetzt ausschließlich elektronisch beantragen. Das Ausweichen auf Papieranträge ist nicht mehr möglich.



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Pressemitteilung des BVK zum "Boot-Urteil" des OLG Stuttgart

BVK , 27.09.2018

Nach dem OLG München hat nunmehr auch das OLG Stuttgart ein Urteil zur angemessenen Beteiligung des Bildgestalters Jost Vacano an den Erträgen und sonstigen Vorteilen aus der Nutzung seines Werkbeitrags zum Welterfolg "Das Boot" gesprochen. Der Film ist der bekannteste deutscher Film nach dem II. Weltkrieg und hat international Unsummen eingespielt. Weil die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland seit 2002 unter Verstoß gegen geltendes Urheberrecht bildgestaltende Kameraleute nicht angemessen beteiligen, kommt den Urteilen der Oberlandesgerichte eine wegweisende Bedeutung zu. Der BVK begrüßt diese Entwicklung und gratuliert seinem Gründungsmitglied Jost Vacano zu diesem wichtigen Etappensiegen auf dem Weg zu einer angemessenen Beteiligung.



Und hier ist die Pressemitteilung in Wortlaut.

Mediengruppe RTL schließt mit BVK Gemeinsame Vergütungsregeln ab

BVK , 16.01.2018

Der Berufsverband Kinematografie und die Mediengruppe RTL Deutschland haben Gemeinsame Vergütungsregeln für den Bereich "Primetime Fiction" mit Rückwirkung bis 2002 für bildgestaltende Kameraleute / DoP abgeschlossen.

Hierzu hat der Verband eine Pressemitteilung herausgegeben.



Der Volltext der GVR findet sich hier.



Damit hat der BVK nach der GVR Kino und der GVR BVK / ProSiebenSat.1 nunmehr eine dritte Gemeinsame Vergütungsregel für Kinematografen / DoP realisiert.



B V K - Berufsverband vereinbart Konditionen

Bundessozialgericht entscheidet zu "Kameraleuten"

BVK , 24.08.2017

Ein für unseren Berufsstand relevantes höchstrichterliches Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) soll Euch nicht vorenthalten werden, da es als Argumentationshilfe auch bei Vertragsverhandlungen hilfreich sein kann. Bei Rückfragen hierzu bitte die Geschäftsstelle des BVK kontaktieren.



Urteil des Bundessozialgerichtes vom 29.11.2016, Az.: B 3 KS 2/15 R – Kameraleute



Das Bundessozialgericht (nachfolgend: BSG) hatte über die Künstlereigenschaft von Kameraleuten zu entscheiden.



Die Klägerin war ein Unternehmen, das sowohl Film- und Videoproduktionen herstellt als auch mit tagesaktueller Berichterstattung für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten befasst ist. In beiden unternehmerischen Bereichen setzt die Klägerin selbständige Kameraleute ein.



Die an Kameraleute gezahlten Entgelte hatte die DRV im Rahmen einer Betriebsprüfung in die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe einbezogen. Dagegen hatte die Firma geklagt.



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Pensionskasse Rundfunk - FAQ für Rechnungssteller

BVK , 24.07.2017

Rechnungssteller, die für Produktionen und Sender tätig sind, welche Mitglied der Pensionskasse Rundfunk sind, haben das Recht auf ihrer Rechnung an den Auftraggeber den Pensionskassenbeitrag geltend zu machen. Hierbei wird der Anstaltsanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% bei KSK-Mitgliedern) sowie der Eigenanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% oder 7% (optional)bei KSK-Mitgliedern)



Wir haben unter FAQ Pensionskasse Rundfunk / Rechnungssteller im Downloadbereich ein PDF bereitgestellt, in dem an Hand von Rechenbeispielen die Sache erläutert wird.



Bei Fragen bitte sich direkt an die Pensionskasse Rundfunk (PKR) wenden. Nicht an den BVK!

Mitgliedsbescheinigung selbst erstellen

BVK , 11.07.2017

Unser Webmaster Uli Schmidt hat jetzt eine Möglichkeit eingerichtet, dass sich Mitglieder eine Mitgliedsbescheinigung selber herunterladen können. Diese Bescheinigung ist allerdings keine Beitragsbescheinigung für das Finanzamt und kein Nachweis zum Beantragen eines Presseausweises. Die Beitragsbestätigungen für das Finanzamt werden - wie gehabt - jeweils bis Ende Februar eines jeden Jahres per Post an die Mitglieder verschickt. Die Bescheinigung für den Presseausweis wird auf Anfrage und nach Prüfung vom Büro ausgestellt und zugeschickt. Die Mitgliedsbescheinigung, die selbst erstellt werden kann, dient also zum Nachweis der Mitgliedschaft im Fachverband, durch die es bei zahlreichen Unternehmen/Veranstaltern/Anbietern Vergünstigungen gibt, z.B. Anbieter von Weiterbildung, Symposien, Fotofachgeschäfte etc.



Um die Bescheinigung runterzuladen geht man folgendermaßen vor:



Als Mitglied einloggen ---> "MY BVK" anklicken ---> in der rechten Spalte bei "Einstellungen" auf "Mitgliedsbescheinigung" klicken.

Abtretung an den BVK aus Bild-Kunst Ausschüttungen

BVK , 30.01.2017

Bereits auf der Mitgliederversammlung 2003 wurde beschlossen, dass ausschüttungsberechtigte Mitglieder dem BVK 20% (jedoch nicht mehr als 300,00 €) ihrer jährlichen Ansprüche aus Kameraarbeit bei der VG Bild-Kunst an den BVK abtreten sollten, um es mit diesem Beitrag dem Verband zu ermöglichen, auch in finanziell schwierigen Zeiten die berufspolitischen Ziele des BVK weiterverfolgen zu können.



Der Bundesverband Regie (BVR) verfährt bereits deutlich länger in dieser Weise, wobei die Abtretung hier verpflichtend ist. Der BVK setzt die Abtretung anonym und freiwillig um.



* Der an den BVK abgetretene Beitrag beträgt 20% der Ausschüttung, aber maximal 300,00 €! Mehr kann pro Jahr nicht abgezogen werden.



* Bitte die Abtretung nur veranlassen, wenn es individuell wirtschaftlich möglich ist!



* Die Abtretung und auch evtl. deren Widerruf bitte nur an die VG Bild-Kunst schicken!



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GVR des BVK mit ProSiebenSat.1

BVK , 17.08.2016

Berufsverband Kinematografie vereinbart Gemeinsame Vergütungsregeln mit ProSiebenSat.1 TV Deutschland



Unterföhring, 17. August 2016

Zügige und konstruktive Gespräche: Der Berufsverband Kinematografie e.V. (BVK) hat sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf Gemeinsame Vergütungsregeln (GVR) gemäß § 36 Urheberrechtsgesetz verständigt. Damit haben der Berufsverband der freischaffenden, bildgestaltenden Kameraleute und die Sendergruppe eine kollektivvertragliche Regelung nach dem Urhebervertragsrecht erzielt. Sie gilt für alle Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die sich damit – nach den Vereinbarungen mit dem VDD, dem BFFS und BVR – erneut nachhaltig zu ihrer Branchenverantwortung bekennt.



Zum ersten Mal erhalten freischaffende, bildgestaltende Kameraleute von einem privaten Sender ab einer bestimmten Zuschauerreichweite eine Erfolgsbeteiligung – dazu zählen auch Internetklicks und DVDs/BluRays. Eine Beteiligung an Vertriebserlösen wurde ebenfalls vereinbart.



Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer des BVK: „In vier Verhandlungsrunden haben wir auf der Basis bereits bestehender GVR auch für die Kinematografen eine Lösung gefunden. Möglich war das, weil sich ProSiebenSat.1 gegenüber dem BVK offen und fair verhalten hat. Ausgerechnet eine Sendergruppe, die ohne fließende Gebühren jeden Euro am Markt verdienen muss, ist uns in den Verhandlungen konstruktiv entgegengekommen. Die Rückwirkung bis 2002 setzt gute Maßstäbe, an denen sich öffentlich-rechtliche Sender messen lassen müssen. Mit 40 bis 50 Prozent der Beteiligung von Autoren / Regisseuren wird auch der Bedeutung der Kinematografie Rechnung getragen. Die besonderen Bedingungen, unter denen Privatsender arbeiten, wurden strukturell berücksichtigt.“



Stefan Thul, EVP Production Management & stv. kaufmännischer Geschäftsführer der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH: „Der Weg bis zur Einigung war sehr konstruktiv. Ich freue mich, dass wir uns so zügig auf gemeinsame Vergütungsregeln verständigen konnten. Auf beiden Seiten stand bei den Verhandlungen der Wille zu einer sinnvollen Einigung im Vordergrund. Das Ergebnis: ein erfolgreicher und tragbarer Abschluss, mit dem unsere Sendergruppe erneut nachhaltig ihre Verantwortung innerhalb der Branche wahrnimmt.“

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Neue interessante Versicherungsmöglichkeiten

BVK , 30.07.2015

Um BVK-Mitgliedern adäquate Versicherungsmöglichkeiten in den Bereichen Berufs-/Betriebshaftpflicht, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit/Existenzschutz zu bieten, möchten wir Euch nach einiger Recherche neue Angebote vorstellen. Der BVK vermittelt selbst keine Versicherungen, man wende sich bei Interesse direkt an den Anbieter.



Wer sich als Mitglied einloggt, kann im Bereich AKTUELLES unter dem Stichwort "Versicherung" weitere Informationen finden.

MARBURGER KAMERAPREIS 2020 abgesagt

BVK , 02.06.2020

Die Marburger Bild-Kunst Kameragespräche und Marburger Kamerapreis 2020 wird für dieses Jahr wegen der Cornoa Pandemie endgültig abgesagt.

"...nach längeren Überlegungen haben sich die Universitätsstadt Marburg und die Philipps-Universität als Ausrichter der Veranstaltung entschieden, den im März aufgrund der Corona-Situation vertagten Kamerapreis nicht im Herbst 2020 zu vergeben, sondern im März 2021 die ausgefallene Veranstaltung, erweitert um ein Jubiläumsprogramm (es ist schließlich der 20. Preis), nachzuholen. Preisträger und Programm bleiben natürlich bestehen." (Prof. Dr. Malte Hagener, Philipps-Universität Marburg, Institut für Medienwissenschaft)

Covid 19 wird uns auch im März 2021 noch erhalten bleiben. Wir hoffen dennoch, dass Philippe Rousselot AFC im März 2021 den 20. Marburger Kamerapreis im Rahmen der 22. Bild-Kunst Kameragespräche entgegen nehmen kann.