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Berufsbild Standfotografie

Vorbemerkung:


Standfotografie ist eine eigenständige Qualifikation. Die wichtigste Aufgabe ist die Erstellung von Fotografien, die für die Auswertung, Präsentation und Bewerbung des Filmwerkes durch Verleihfirmen, TV Sender und Streaming-Dienste in Form von gedruckten Publikationen oder über online-Medien erforderlich sind. Die Standfotos sollen dem Betrachter die Schauwerte, Stars, Stimmungen, Schauplätze, Action-Situationen, Spezialeffekte, Kostüme, Ausstattung und Maskenbilder des Films vermitteln. Die kreative Leistung bei der Erstellung der Standfotos besteht in der Erfassung möglichst vieler der genannten Aspekte in möglichst wenigen, plakativen und emotional hochwirksamen Bildkompositionen. Die Herstellung der Standfotos ist ein kreativer Prozess, in dessen Verlauf eine eigene, dem Filmwerk angemessene Bildsprache gefunden und umgesetzt wird. Entscheidend dabei ist ein sicheres Erkennen der dazu geeigneten Filmszenen / Schauspielerinnen und Schauspieler-Konstellationen / Drehorte / Motive. Im Sinne höherer Plakativität können Abweichungen zu Filmkameraperspektiven möglich sein, ohne in Widerspruch zum Grundcharakter des Filmwerkes zu geraten. Die Standfotografie übersetzt ausgewählte Schlüsselszenen aus ihrem filmisch-zeitlichen Verlauf in eindringliche, stehende Bildkompositionen und Momentaufnahmen. Dadurch wird eine Verdichtung des Geschehens auf wenige Bilder erreicht.
Die Standfotos wecken die Neugier des Betrachters, ohne die Auflösung zu verraten.

Tätigkeitsbereich des/der Strandfotografen/-in:


Aufgegliedert nach Produktionsphasen Vorbereitung, Drehzeit und Nachbereitung umfasst er:

Vorbereitung:

Drehzeit:

Nachbearbeitung:

Zusätzliche Aufgaben:


Im Laufe einer Filmproduktion besteht oft Bedarf an weiterem Bildmaterial:
Portraits, Plakat-Fotos, Key-Visuals (Unique Selling Point), Requisitenfotos, die ggfs. außerhalb des Filmsets/Filmlichtes aufgenommen werden. Hier wird die Standfotografin/der Standfotograf auf Anfrage durch den Vertragspartner zusätzlich tätig. Erforderlich ist dazu eine eigenständige Konzeption und eine dem Leistungs- und Nutzungsumfang angemessene, gesonderte Honorierung. Falls weitergehende Bildbearbeitung (Retusche/Montagen usw.) notwendig ist oder gewünscht wird, ist eine Absprache über die hierfür erforderliche, aufwandsabhängige Honorierung zu treffen.
 

BVK im Dezember 2017